Sebastian Lederer – Sprecher von HandwerksGrün e.V.

1. Was verbindet dich mit dem Handwerk?

Ich selbst habe in Bayern eine Ausbildung zum Schreiner gemacht und dann daraufhin 2 Jahre in Kanada als Schreiner und Zimmerer gearbeitet. Mir macht das Arbeiten mit Holz unglaublich viel Spaß und es gibt nichts Befriedigenderes als am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat.

2. Was ist aus deiner Sicht das Dringendste, das die Politik für das Handwerk tun sollte?

Aus meiner Sicht geht es darum das Handwerk und die berufliche Ausbildung aufzuwerten. Es geht mir darum, dass das Handwerk neben dem gesellschaftlichen akademischen Bildungsideal bestehen kann. Denn am Ende ist es das Handwerk, das die planetaren Grenzen schützen kann, das Kreislaufwirtschaft wirklich umsetzen kann und das es auch früher immer getan hat. Ich glaube es ist politisch einfach auf die großen Industriebetriebe zu schauen, am Ende schafft die kleinteilige Wirtschaft aber die kurzen Wege, gute Arbeit vor Ort und auch lebenswerte Regionen auf dem Land.

3. Wie unterstützt du den ersten HandwerksGrün-Kongress und warum findest du, dass das wichtig ist?

Als Gründer von HandwerksGrün ist der gesamte Verein gefühlt mein Baby und ich gebe wirklich alles, um diesen Verein voran und nach vorne zu bringen. Die Kongressplanung hat unglaublich viel Kraft gekostet, von der Websitegestaltung über die Programmplanung bis hin zu den ganzen Hintergrundaufgaben wie die Kontoeröffnung, das Beantragen der Gemeinnützigkeit und die Eintragung ins Vereinsregister. Ich finde es ist wichtig, damit das Handwerk im politischen Raum mehr Gehör findet und wir als Handwerker:innen auch anfangen die Politik ein Stück weit selbst in die Hand zu nehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.